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Gebrauchte Fahrräder sind eine große Hilfe

IMGP9754Dem Aufruf des St. Ingberter Caritas-Zentrums und der Ortsgruppe des Allgemeinen Fahrradclubs gebrauchte Fahrräder für Flüchtlinge und Bedürftige zur Verfügung zu stellen war ein großer Erfolg beschieden. Innerhalb kurzer Zeit wurden über zweihundert gebrauchte Fahrräder spendiert, von denen sich die meisten in einem technisch einwandfreien Zustand befanden. Kleinere Reparaturen nimmt Daniel Weiss vor, der in der Fahrradwerkstatt beim „Treff im Gässje“ zusammen mit einigen Helfern für die notwendige Verkehrssicherheit sorgt. Eine große Hilfe ist ihm dabei ein Montageständer, den ihm das St. Ingberter Fahrradgeschäft „Total Normal“ spendiert hat. Der Verein Handel und Gewerbe hat 1.500 Euro für den Kauf von Ersatzteilen zur Verfügung gestellt.

 

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Das Bürgerhaus wird weiter ausgebaut

IMGP3980Mit neuen Räumlichkeiten im Bürgerhaus können die Rohrbacher Heimatfreunde rechnen, wenn sie aus dem ehemaligen Rohrbacher Rathaus ausziehen müssen. Im Doppelhaushalt 2015/26 stehen Mittel zum Ausbau des 2. Obergeschosses des ehemaligen Wilhelma-Kinos zur Verfügung. Gleichzeitig soll in das Bürgerhaus auch ein Aufzug eingebaut werden. Auch im Haushalt 2017/18 ist der weitere Ausbau des Bürgerhauses berücksichtigt. Der große Kinosaal, der nach der Schließung des Wilhelma-Theaters als Lebensmittelmarkt genutzt wurde, soll dann zu einem größeren Veranstaltungssaal umgestaltet werden. Nach dieser Baumaßnahme steht den Rohrbachern Vereinen und Bürgern ein kleiner Festsaal im Ortszentrum zur Verfügung.

 

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Achtzig Jahre Becker-Chor

IMGP6843Mit einem Konzert in der Stadthalle feiert der Becker-Chor am Sonntag, 19. April sein achtzigjähriges Bestehen. Auf dem Programm des Konzertes, das um 17 Uhr beginnt, stehen Seemanns- und Liebeslieder. Mit zum Programm gehört auch der Auftritt der „Colured Voices“, ein Frauenchor aus Bliesmengen-Bolchen, der ein Repertoire aus klassischer Chormusik, Oldies, Folk und Gospel vorträgt.
Nach der Übernahme der Brauerei Becker durch den Karlsberg-Verbund blieb der Becker-Chor bestehen und auch vom heutigen Innovationspark werden die Sänger weiterhin unterstützt. Während ihrer Zeit als Sänger der Brauerei Becker war der Becker-Chor nicht nur innerhalb des Saarlandes viel gefragt. Konzertreisen mit dem berühmten A-li-Be-Bi-Bus, der heute noch in Ehren gehalten wird, machten den Chor über die Grenzen des Saarlandes hinaus bekannt. Auch beim Saarländischen Rundfunk war der Becker-Chor ein gern gesehener Gast.

 

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Wagner spielt unverantwortlich mit dem Feuer und der Angst - Maulkorb für die städtische Feuerwehr

Pressemitteilung der Stadtratsfraktionen von CDU, Familienpartei und Bündnis 90 / Die Grünen

Oberbürgermeister Hans Wagner schürt in unverantwortlicher Weise in der Bevölkerung Ängste, indem er wiederholt behauptet, Gefahrenabwehr und Sicherheit seien aufgrund des beschlossenen Doppelhaushaltes 2015/2016 nicht mehr gewährleitet. Diese infamen Behauptungen des Oberbürgermeisters weist die Koalition von CDU, Familien-Partei und Grünen entschieden zurück. Ins Amt gekommen als Spar-Hansl will er jetzt davon anscheinend nichts mehr wissen. Wir erinnern daran, dass es bei den Haushaltsberatungen galt, im Sinne der Schuldenbremse und unter den Auflagen der Kommunalaufsicht einen Konsolidierungshaushalt zu verabschieden, damit St. Ingbert nicht weiter Schulden auftürmt. Nur so kann St. Ingbert liquide bleiben, Kassenkredite vermeiden und bis 2018 einen ausgeglichenen Haushalt erreichen. Perspektivisch werden damit Handlungsspielräume erhalten. Wagner bleibt der Öffentlichkeit schuldig, wie er die großen Herausforderungen der nächsten Jahre finanziell meistern will. Woher soll das Geld in Zukunft kommen für den MINT-Campus oder für die Renovierung der Ludwigschule, wenn nicht heute im städtischen Haushalt Prioritäten gesetzt werden?

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Auch kleine Schritte sind ein Fortschritt

IMGP6664

Kein Bereich des St. Ingberter Stadtzentrums hat sich in den vergangenen fünfzig Jahren so stark verändert, wie die sogenannte „Unterstadt“. Von den alten Häuserfassaden (Foto), die bis in die sechziger Jahre in diesem Bereich der Kaiserstraße das Straßenbild bestimmten, sind nur noch wenige übrig geblieben.
Zuerst musste das städtische „Spital“, das sowohl als Altersheim als auch als Badeanstalt gedient hatte, dem Neubau des Kaufhauses Sinn weichen. Das Hotel-Restaurant „Zur Glocke“ wurde abgerissen um Platz zu schaffen für den Neubau eines Einkaufmarktes (heute DM Markt). Auf dem Gelände des ehemaligen Weinhauses Graffion wurde das Kaufhaus „Woolworth“ errichtet. Nach uns nach entstanden im Umfeld dieser großen Neubauten kleine Geschäfte. Eine Zeitlang schien sich die „Unterstadt“ zum neuen St. Ingberter Geschäftszentrum zu entwickeln. Als das Kaufhaus Sinn geschlossen wurde und „Woolworth“ seine Verkaufsfläche auf eine Etage reduzierte, war der Aufwärtstrend bereits gestoppt. Seitdem tauchen immer wieder Pläne auf, wie der Bereich rund um die untere Kaiserstraße wieder aufgewertet werden könnte. Vorgeschlagen wurde dabei unter anderem ein neues Einkaufszentrum auf dem Gelände zwischen der unteren Kaiserstraße und der Poststraße. So verheissungsvoll ein solches Großprojekt erscheinen mag, ein Investor dürfte sich kaum dafür begeistern. Aus diesem Grunde hat sich die Stadtverwaltung wohl auch inzwischen von diesem Gedanken verabschiedet.

 

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OB Wagner nicht zu ersetzen?

„Wird die Stadt St. Ingbert aufgrund persönlicher Abneigungen von OB Wagner nicht mehr korrekt vertreten?“ fragt die CDU-Fraktionsvorsitzende im Ortsrat Irene Kaiser. Anlass ist das Schneiden der Rebstöcke im Weinberg an der Gaststätte zum Postillion. Der Radebeuler OB Wendsche war extra die weite Strecke nach St. Ingbert gekommen, um die Reben dort zeitig im Frühjahr zu schneiden. Offizielle Vertretung durch die Stadt St. Ingbert? Fehlanzeige! Der OB nahm selbst an dem Termin nicht teil. Die Frage ist: Warum hat der OB keinen offiziellen Vertreter der Stadt zu diesem Termin geschickt? Es sei in hohem Maße eine Missachtung gegenüber dem Gast aus der Partnerschaft, wenn der OB keine offizielle Vertretung durch einen Beigeordneten organisiere oder den Ortsvorsteher von St. Ingbert-Mitte zu dem Termin hinzubitte. Die „Nichtvertretung“ der Stadt sei leider kein Einzelfall, so Irene Kaiser.

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Neue Kurse bei der DJK-SG

Neuer Kursus im Yoga bei der DJK Sportgemeinschaft

Ab Montag den 20. April bietet die DJK-SG St. Ingbert wieder einen zehnteiligen Kursus "Yoga - Der Weg zur Entspannung & Energie für den Alltag" an. Die Teilnehmer sollten Yoga-Matten, Decken und warme Socken mitbringen. Trainingstermin ist jeweils montags im Clubraum in der Kirchengasse: 18.30 - 19.45 Uhr für Anfänger und 20.00 - 21.15 Uhr für Fortgeschrittene.

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Ältester St. Ingberter Mann wurde 100 Jahre alt

Foto geburtstagDem ältesten St. Ingberter Mann, Heinz-Eberhard Alex, konnte die Kreisbeauftragte für Gratulationen Sonja Redel und Ortsvorsteher Ulli Meyer zum 100. Geburtstag gratulieren. Der Jubilar feierte seinen Geburtstag vital im Kreise seiner Familie und ging nach einem kleinen Umtrunk zuhause mit vier Kindern, Enkeln und der Familie essen. Beide verwiesen darauf, dass Herr Alex ein „Hoffnungsschimmer“ für die Männer in St. Ingbert sei: Heinz-Eberhard Alex sei einer der ersten Männer, die ihren 100. Geburtstag feiern konnten, Frauen konnten war dieses Alter wesentlich häufiger vergönnt. Ortsvorsteher Ulli Meyer verwies im Scherz darauf, dass St. Ingbert für Männer ein „gutes Pflaster“ sei: Bereits 1731 konnte mit Hans Bernhard Pressmann der – laut Dr. Wolfgang Krämer - Stammvater der St. Ingberter „Pressmänner“ den 100. Geburtstag feiern. Er wurde insgesamt 107 Jahre alt.

„Nach dem letzten Pinselstrich“

Weisgerber und Weltkrieg: Kunst-Geschichte in historisierender Absicht

Vortrag von Dr. Paul Burgard,  Landesarchiv Saarbrücken auf Einladung des Ortsrates St. Ingbert-Mitte

Der Ortsrat St. Ingbert-Mitte lädt am Mittwoch, 8. April um 19 Uhr, im Rahmen der Veranstaltungen zum Weisgerber-Jahr 2015 zu einem Vortrag über Albert Weisgerber und den Ersten Weltkrieg ein. Die Veranstaltung findet im Weisgerber-Haus, Kaiserstraße 21 in 66386 St. Ingbert statt.

Albert Weisgerber starb am 10. Mai 1915 an der Westfront, als er mit seiner Kompanie Stellungen von den Engländern zurückerobern sollte. Das noch so viel versprechende Künstlerleben des Meistermalers aus St. Ingbert endete jedoch bereits zehn Monate zuvor.  Anders als viele seiner Freunde und Kollegen, die ähnlich wie er mit Zuversicht oder gar Begeisterung in den Krieg gezogen waren, weigerte sich Weisgerber standhaft, als Soldat auch nur noch einen einzigen Pinselstrich zu tun. Und das, obwohl es doch gerade die existenziellen Fragen des menschlichen Daseins waren, die Weisgerbers Kunstschaffen so offenkundig angetrieben hatten, Fragen, die in seinem Werk geradezu physisch nachvollziehbar bleiben. Während viele Maler der klassischen Moderne vom Krieg den Übergang in eine „neue Kultur“ erhofften oder (später) das erlebte Grauen in Farben und Formen zu verarbeiten suchten, wollte Weisgerber nach Beendigung seiner soldatischen Pflichten nur „einfach“ dort weitermachen, wo er im Sommer 1914 aufgehört hatte.

 

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Statische Probleme bei der Ludwigschule

IMGP9666Auf den ersten Blick sieht die 1912 eingeweihte Ludwigschule auch nach über hundert Jahren noch aus als sei sie für die Ewigkeit gebaut. Doch hinter dem fast makellosen Zustand der Aussenfassaden verbergen sich Decken, die nicht mehr den neuesten Sicherheitsbestimmungen entsprechen. Ein ähnliches Problem gab es auch kürzlich bei der Baumwollspinnerei, wo nachträglich die Decken verstärkt werden müssen. Obwohl sich die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) kürzlich klammheimlich aus St. Ingbert verabschiedet hat, hofft die Stadtverwaltung immer noch auf eine Rückkehr der Studenten. Die könnten aber nur in die Ludwigschule einziehen, wenn vorher die Baumängel beseitigt werden. Jetzt sollen zunächst die Kosten der Sanierungsmaßnahmen ermittelt werden. Der Stadtrat wird dann entscheiden, ob die denkmalgeschützte Ludwigschule wieder voll betriebsfähig wird.

 

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Eine wichtige Entscheidung für die zukünftige Stadtplanung

IMGP8978Seit der Schließung im Jahre 2001 modert das alte St. Ingberter Stadtbad vor sich hin. In den vergangenen Jahren haben mehrere Investoren Interesse für dieses Grundstück bekundet, aber wirklich „angebissen“ hat bisher noch keiner.
Bevor an dieser Stelle ein Neubau errichtet werden kann, muss zunächst einmal das alte Hallenbad abgerissen werden. Und das kostet sehr viel Geld. Man spricht von Abrisskosten in Höhe von 600 – 700.000 Euro. Für den Fall, dass ein Investor diese Abrisskosten übernimmt, zieht er sie wahrscheinlich vom Grundstückspreis ab. Nun muss das alte St. Ingberter Hallenbad in absehbarer Zeit aber in jedem Fall abgerissen werden. Findet sich kein Investor, der die Abrisskosten mit dem Kaufpreis verrechnet, dann muss die Stadt St. Ingbert den Abriss selbst finanzieren, behält aber das Grundstück in ihrem Eigentum. Das Grundstück könnte dann als Parkplatz dienen oder für die Erweiterung der Gustav-Clauss-Anlage genutzt werden, was wiederum erhebliche Kosten verursachen dürfte. Um diese hohen Kosten zu vermeiden, sucht die Stadt St. Ingbert schon seit Jahren einen Investor, der den Abriss und den Neubau finanziert.

 

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